SECHS WICHTIGE FRAGEN ZUR BEHANDLUNGSART

GIBT ES NOTWENDIGE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIESE BEHANDLUNG?

Wichtigste Voraussetzung ist, dass eine Pigmentierung der Haare vorhanden ist. Das heisst: Weisse, graue und hellblonde Haare können vom Lichtimpuls nicht erfasst werden. Der Hauttyp sollte so hell wie möglich sein. Aber auch von Natur aus dunkler Hauttyp ist behandelbar.

WAS IST VOR UND NACH DER BEHANDLUNG ZU BEACHTEN?

Auf Sonnenbäder wie auch Solariumbesuche sollte während der Woche vor und nach der Behandlung verzichtet werden. Bei Sonnenkontakt ist generell immer ein Sonnenschutz von minimal Faktor 30 aufzutragen. Haut mit künstlich erworbener Bräune (Solarium, Creme) darf nicht behandelt werden. Die gewünschte Zone muss 24 Stunden vor der Behandlung rasiert (keine andere Enthaarungsmethode!) und sollte nicht mit fettenden Cremes eingerieben sein.

 

WIE VERLÄUFT EINE SOLCHE BEHANDLUNG?

Die Behandlung beginnt mit einem Aufklärungsgespräch über die Methode und deren Risiken sowie mit der Unterzeichnung der Einverständniserklärung. Auf die glatt rasierte Haut der gewünschten Zone wird ein Gel aufgetragen, das die Haut kühlt und die Lichtimpulse in die Haarwurzeln leitet. Bei jedem Lichtimpuls werden mehrere Haarwurzeln erfasst. Die Lichtimpulse werden mithilfe eines Handstücks mit Kristallaufsatz auf der Haut ausgelöst.

 

IST DIE BEHANDLUNG SCHMERZHAFT?

Die Behandlung ist so gut wie schmerzlos. In den meisten Fällen wird die Behandlung als harmlos und schmerzarm beschrieben. Je nach Zone kann aber das Schmerzempfinden unterschiedlich ausfallen. Generell sind eine angenehme Wärme und ein leichtes Pieksen zu spüren.

 

WAS SIND DIE RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN DIESER BEHANDLUNG?

Die PTF-Technik ist eine auch von Ärzten angewandte und anerkannte Haarentfernungsmethode. Die Behandlung ist sicher und nahezu ohne Nebenwirkungen. Es sollte jedoch auf folgende Risikofaktoren strikte geachtet werden:

Bei jeder Behandlung ist eine entsprechende Augenschutzbrille zu tragen.

Bei Schwangerschaft sollte die Behandlung nicht durchgeführt werden.

Kurz vor der Behandlung sollte auf gerinnungshemmende oder lichtsensibilisierende Mittel verzichtet werden.

Während der gesamten Behandlungsdauer ist die Einnahme von Antibiotika, Cortison, entzündungshemmenden

     Medikamenten, Johanniskraut, Antidepressiva und Hormonpräparaten untersagt.  

Es könnten nach der Behandlung Durchblutungsstörungen oder Venenleiden auftreten.

Die Behandlung kann eine leichte Rötung der Haut bewirken. Sie beruhigt sich aber nach kurzer Zeit wieder

 

WELCHE ERGEBNISSE SIND NACH EINER BEHANDLUNG SICHTBAR?

Nach rund 20 Tagen fallen die Haare aus, die sich von der Haarwurzel abgelöst haben. Die abgestorbenen Haare werden durch die Erneuerung der Epidermis, der Oberhaut, nach aussen transportiert und können schliesslich widerstandslos aus dem Haarfollikel gezogen werden.

 

WIE VIELE BEHANDLUNGEN SOLLTEN DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Die Behandlung sollte alle vier bis sechs Wochen durchgeführt werden. Durchschnittlich sind mit zwölf Behandlungen zu rechnen, um eine dauerhafte Haarentfernung zu erreichen. Nur Haare, die sich in der aktiv wachsenden Phase befinden, können von den Lichtimpulsen effektiv erfasst werden. Darum sind mehrere Behandlungen notwendig. Die Dauer einer Behandlung variiert, je nach gewünschter Gesichts- oder Körperzone.